SOCIAL IMPACT INVESTMENTS

… FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT

Social Impact Investing (englisch für Investieren, das sich an der sozialen Wirkung orientiert) ist die etwas andere Art der Geldanlage. Social Impact Investments können weit mehr leisten als traditionelle nachhaltige Anlagestrategien, denn sie bieten eine doppelte Rendite. Die wirkungsvollen Anlagen erfüllen nicht nur die finanziellen Interessen eines Investors, sondern haben zudem positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und/oder Umwelt. Darüber hinaus korrelieren sie meist nur gering mit traditionellen Anlageklassen und können Risiken eines Portfolios abfedern.

Impact Investing ist ein recht junges Anlagefeld und der Zugang für Investoren teilweise noch immer schwierig. Eine Ausnahme bietet die Mikrofinanz, die sich mittlerweile zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt hat. Mit dem IIV Mikrofinanzfonds, der 2011 als erster Mikrofinanzfonds in Deutschland aufgelegt wurde, bieten wir privaten und institutionellen Anlegern die Möglichkeit, eine stetige moderate Rendite zu erwirtschaften und sich gleichzeitig sozial zu engagieren. Informieren Sie sich über den IIV Mikrofinanzfonds. Neben Mikrofinanz sind wir auf Investitionen in Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien (dezentrale Projekte), Förderung nachhaltiger Agrar- und Forstwirtschaft, Sozialunternehmen sowie Social Bonds spezialisiert. Anlagemöglichkeiten in diesen weiteren Bereichen bestehen derzeit ausschließlich für institutionelle Kunden.

NEWS

13.05.2016

Monatsbericht April 2016
Auch im April konnte der IIV Mikrofinanzfonds eine positive Rendite in beiden Klassen aufweisen. In der R-Klasse lag die Performance bei 0,25% und in der I-Klasse bei 0,28%. Seit Auflegung im Oktober 2011 kommt der Fonds damit auf eine Performance p.a. von 2,47% in der R-Klasse und 2,95% in der I-Klasse. Im April wurden 10 Millionen USD an Mikrofinanzinstitute in Kambodscha, Ecuador und Nicaragua ausgezahlt. Mittlerweile gibt es auch etwas mehr Klarheit bezüglich der Auswirkungen des Erdbebens in Ecuador. Entgegen der ursprünglichen Annahme hat ein Mikrofinanzinstitut eine höhere Auslastung in der vom Erdbeben betroffenen Region. Der vom Fonds vergebene Kredit an das Institut macht 0,72% des Fondsvermögens aus. Wir sind mit dem Institut über unseren Kooperationspartner Incofin in aktivem Austausch und ein Mitarbeiter von Incofin hat das MFI bereits besucht. Das Institut ist weiterhin aktiv tätig und arbeitet an einem Recovery Plan. Über weitere Entwicklungen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden. Auch im Mai können Sie bis Freitag, den 20. Mai wieder Anteile am Fonds zeichnen, die Wertstellung findet zum Monatsultimo statt.

26.04.2016

Erdbeben in Ecuador

Ecuador wurde am 16.04.2016 von einem schweren Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala getroffen. Über 500 Personen haben ihr Leben verloren und es gibt mehrere tausend Verletzte. Betroffen sind die westlichen Provinzen Manabí und Esmeraldas an der Pazifikküste, hier insbesondere die Städte Manta, Pedernales und Portoviejo. Neben den menschlichen Verlusten wurden auch Infrastruktur und Gebäude erheblich zerstört. Die ecuadorianische Regierung beziffert die Schäden auf ca. 2,6 Mrd Euro. Um den Wiederaufbau zu finanzieren plant das Land temporäre Maßnahmen, wie z.B. die Anhebung der Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte für ein Jahr. Den Menschen in den betroffenen Gebieten sollen Steuererleichterungen zugutekommen. Wir unterhalten bereits seit vielen Jahren Beziehungen zu den Mikrofinanzinstituten in Ecuador und sind sehr erschüttert und betroffen. Der IIV Mikrofinanzfonds hat per Ende März 2016 ca. 11,75% des Fondsvolumens in neun Mikrofinanzinstitute in Ecuador investiert. Aktuell stehen die Herstellung der Grundversorgung und die Versorgung der Verletzten im Vordergrund. Gleichzeitig versuchen wir, einen Eindruck davon zu erhalten, inwiefern die mit dem Mikrofinanzfonds verbundenen Institute und deren Kunden betroffen sind. Während sieben Mikrofinanzinstitute vor allem in anderen Regionen des Landes tätig sind, haben zwei Mikrofinanzinstitute größere Teile ihres Portfolios in der vom Erdbeben betroffenen Region investiert. Die Investitionen des IIV Mikrofinanzfonds in diese beiden Institute machen 2,17% des Fondsvolumens aus. Über unseren Advisor Incofin wurde ein erster Kontakt zu diesen Partnern hergestellt. Aktuell sind die Operationen in den betroffenen Städten wegen Schäden an den Gebäuden noch ausgesetzt. Teilweise sind Filialen zerstört worden, andere Gebäude werden aktuell noch statisch geprüft. Materielle Schäden sind größtenteils durch Versicherungen abgedeckt. In den nicht betroffenen Regionen wird von diesen Mikrofinanzinstituten der normale Geschäftsbetrieb aufrechterhalten. Geschäfts- und Kundendaten sind auf zentralen Servern gespeichert. Aufgrund der noch unübersichtlichen Situation vor Ort ist aktuell noch nicht klar, inwiefern die Kunden der MFIs betroffen sind und welche Auswirkungen das Erdbeben auf das Kreditportfolio hat. Über die nächsten Wochen werden weitere Informationen aus Ecuador erwartet. Wir informieren Sie zeitnah über die weitere Entwicklung vor Ort in den betroffenen Gebieten.

12.04.2016

Monatsbericht 03/2016 IIV Mikrofinanzfonds
Im März konnte der IIV Mikrofinanzfonds wieder eine positive Rendite erzielen. Sie lag in der I-Klasse bei 0,14% und in der R-Klasse bei 0,09%. Diese etwas schwächere Monatsperformance erklärt sich durch eine notwendig gewordene Rückstellung für ein Darlehen an ein Mikrofinanzinstitut in Aserbaidschan. Durch die zurzeit schwierige wirtschaftliche Situation im Kaukasus und Zentralasien sind wir mit weiteren Investments in der Region vorsichtig. Durch die Sanktionen gegen Russland, den niedrigem Ölpreis und die dadurch entstandenen Währungsabwertungen ist die Refinanzierung der Mikrofinanzinstitute relativ teuer geworden. Letzten Monat konnte der Fonds Darlehen über US$ 6,5 Millionen an Mikrofinanzinstitute in Kambodscha und Nicaragua auszahlen. Nähere Informationen zu unserem Investment in Kambodscha erfahren Sie in unserem aktuellen Factsheet.

10.03.2016

Monatsbericht 02/2016 IIV Mikrofinanzfonds
Im Februar konnten wir die Diversifizierung des Fonds durch Investitionen in ein neues Land: Belarus/ Weißrussland sowie 3 neuen Mikrofinanzinstituten weiter fortsetzen. Insgesamt haben wir unverbriefte Darlehensforderungen in Höhe von 15 Mio. EUR auszahlen können in Paraguay, Belarus und Ecuador. Damit konnten wir den Investitionsgrad des Fonds weiter steigern. Die Wertentwicklung lag im Februar in der R-Klasse bei 0,31% und in der I-Klasse bei 0,34%. Damit erreicht der Fonds seit Auflegung im Oktober 2011 eine Rendite von 2,48% p.a. in der R-Klasse und 2,96% p.a. in der I-Klasse.