Treten Sie ein in die Welt von Juan, einem Mann, der beweist, dass Mikrofinanz nicht nur ein Hoffnungsschimmer, sondern auch ein Weg zu wirtschaftlichem Erfolg und sozialem Wandel sein kann. Im Jahr 2021 nahm Juan seinen ersten Mikrokredit in Höhe von etwa 60.000 US-Dollar auf. Mit diesem Kapital erwarb er ein Grundstück mit einem Haus und plante zusätzlich einen Supermarkt auf diesem Grundstück zu errichten, um die Bedürfnisse seiner Gemeinde zu erfüllen.

Die Strategie von Juan war einfach, aber effektiv: Er erkannte eine Marktlücke in seiner Gegend und nutzte sie aus. Mit einer Schule in unmittelbarer Nähe und wenig Wettbewerb in Form von weiteren Supermärkten oder Ständen, konnte Juan schnell einen soliden Kundenstamm aufbauen.

Der monatliche Umsatz stieg in die Höhe, wodurch er in der Lage war den Kredit in kurzer Zeit zurückzuzahlen und sogar eine Erweiterung zu planen. Konkret, sagte Juan uns, dass er für die Errichtung des Supermarktes und die Bestückung der Regale ca. 30.000 US-Dollar einplante. Der Umsatz, den er hiermit erzielt liegt bei ca. 500 US-Dollar pro Tag, der zu einem monatlichen Gewinn von ca. 2.500 US-Dollar führt. Demgegenüber steht sein aufgenommener Kredit mit einem Zinssatz von 21 % und 24 Monaten Laufzeit. Dies führt zu einer monatlichen Belastung für Zins und Tilgung i.H.v. ca. 1.550 US-Dollar. Dieses konkrete Beispiel zeigt, wie sowohl die Hohe Profitabilität als auch die kurze Laufzeit die Rückzahlung in so schneller Zeit, trotz der für uns hoch erscheinenden Zinssätze ermöglicht und Juan, als auch seiner Familie, ein wirtschaftlich besseres Leben ermöglicht.

Als Erweiterung schwebte Juan vor auf dem hinteren Teil des Grundstücks eine Halle zu errichten, in der man Ecuavóley, eine aus Ecuador stammende Variante des Volleyballs mit 3 mal 3 Spielern, spielen kann. Gleichzeitig sollte es für die Gäste und Zuschauer die Möglichkeit eines kleinen gastronomischen Angebots geben, um auch außerhalb der Spiele und Turniere eine angenehme Zeit bei Billard- oder Karten spielen zu haben. Auch dieser erneute Kredit konnte planmäßig und zügig zurückgezahlt werden.

Neben seiner eigenen Familie, die dank seiner wirtschaftlichen Aktivität ein stabiles Einkommen hat, schuf Juan auch Arbeitsplätze für andere. In seiner Gastronomie und im Supermarkt fanden weitere Menschen Beschäftigung, wodurch sie direkt von seiner unternehmerischen Tätigkeit profitierten. Mit jeder einzelnen wirtschaftlichen Aktivität hat sich das Einkommen unmittelbar deutlich erhöht, so dass sich die Rückzahlung des Darlehens nebst Zinsen in Zeiträumen von weniger als 24 Monaten realisieren ließ.

 

Aber Juan denkt bereits weiter. Seine nächste Idee ist es, auf dem Grundstück, über dem Supermarkt, vier Apartments zu errichten, die er vermieten kann. Dadurch diversifiziert er seine Einkommensquellen und schafft eine noch solidere wirtschaftliche Basis für sich und seine Familie.

Obwohl Juan mittlerweile kein klassischer Mikrofinanzkunde mehr ist, erinnert er sich immer noch an die Bedeutung dieser Finanzierung für seinen Erfolg. Ohne die Unterstützung eines Mikrofinanzinstituts wäre sein Weg zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Erfolg kaum möglich gewesen. Juans Geschichte zeigt wie die wirtschaftliche Aktivität, unterstützt durch Mikrofinanz, die persönliche, aber auch gesellschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen kann. Durch den erreichten Wohlstand ist es Juan zusätzlich möglich seinen Kindern eine besondere Bildung zu ermöglichen. Das Studium, im Bereich Landwirtschaft, seiner ältesten Tochter macht ihn besonders stolz.

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Magdalena berichtet im Video davon, wie der Kredit vom Mikrofinanzinstitut FACES ihr sowohl bei ihrem Mais- und Erdnussanbau geholfen hat als auch in ihrem Privatleben. Der Mikrokredit gab ihr die Möglichkeit das Studium für ihre Kinder zu finanzieren. Außerdem kann sie auf den Kredit zurückgreifen, wenn das Geld für ihren behinderten Enkel nicht reicht. Denn er hat Hydrozephalus und musste an der Wirbelsäule operiert werden.

Mikrofinanz hat Magdalena ermöglicht ein stabiles Einkommen zu generieren und sowohl sie selbst als auch die nächsten Generationen finanziell zu unterstützen. Es sind Erfolgsgeschichten wie diese, die zeigen, dass die richtige Kombination aus Finanzierung und Bildung das Potenzial von Unternehmern freisetzen und positive Veränderungen in Gemeinschaften bewirken kann. Wir von Invest in Visions sind stolz darauf, Teil solch transformativer Initiativen zu sein, die die Wurzeln des Unternehmertums stärken und dazu beitragen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

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Die transformative Kraft von Mikrofinanz

Geomar Astudillos, Betreiber einer Hühner- und Geflügelfarm, wagte den Schritt, sein Geschäft auszubauen und seine Lebensbedingungen zu verbessern. Sein Weg begann mit einem Mikrokredit von dem ecuadorianischen Mikrofinanzinstitut FACES.

Der Mikrokredit ermöglichte nicht nur die finanzielle Unterstützung von Geomars Unternehmen. FACES Microfinanzas ging einen Schritt weiter und bot Geomar Schulungen und Strategien zur Weiterentwicklung seines Unternehmens an. Diese umfassende Unterstützung für die ländliche Landwirtschaft gibt Geomar Astudillos nicht nur die Mittel, sondern auch die Fähigkeiten, sein Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Erfahren Sie mehr im untenstehenden Video über Geomars Weg.

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Juliana Durán ist eine 27-jährige Unternehmerin, die in der Stadt Cuenca in Ecuador lebt und seit drei Jahren im Fleisch- und Wursthandel tätig ist. Ihr Geschäft befindet sich in der Nähe des Marktes Nueve de Octubre, der als beliebter und kommerzieller Bereich der Stadt bekannt ist.

Im November 2021 führte die Banco Desarrollo in diesem Sektor eine Werbeaktion durch, bei der sie das Produktportfolio, insbesondere das Produkt “Credidesarrollo“, beworben haben. Das Produkt ist auf Mikrokredite ausgerichtet und dient der Förderung von Klein- und Kleinstunternehmen.

Als Juliana diese Werbeaktion sah, erkundigte sie sich nach den Voraussetzungen und Merkmalen des Kredits, füllte ihren Antrag für einen Mikrokredit in Höhe von 3.000 Dollar  für einen Zeitraum von drei Jahren aus.

Der Zweck dieses Darlehens war die Anschaffung eines Kotelett- und Fleischschneiders. Dadurch konnte Juliana ihr Geschäft ankurbeln, indem sie heute hochwertiges Fleischprodukte und einen Zerlegungsservice anbietet. Dies führte zu einem höheren Umsatz und zu zufriedenen Kunden.

Die Möglichkeit, neue Dienstleistungen oder Produkte im Unternehmen einzuführen und dieses zu erweitern, macht für unsere Kunden wie Juliana einen Unterschied und hilft ihnen, einen Lebensunterhalt zu verdienen.

Fabian Ruiz, Banco Desarollo

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Santiago Daniel Larrea Galarraga aus Ecuador erwarb 2018 eine Franchiselizenz, um eines der beliebtesten Meeresfrüchte-Restaurants, Los Cebiches de la Rumiñahui, zu betreiben. Das Unternehmen bietet 16 Personen einen Arbeitsplatz und hat Auswirkungen auf den Lebensstandard von 59 Familienmitglieder.

Im Jahr 2021 hat die Corona Pandemie der Gastronomie besonders schwer zugesetzt. Dank des Darlehens des Finanzinstituts Alianza del Valle in Höhe von 60.000 US-Dollar konnte Santiago Larrea seinen Betrieb aufrechterhalten, den Beschäftigten einen Arbeitsplatz sichern und ein positives Zeichen der Stärke in der Gemeinde setzen.

Herr Larrea ist dankbar für die schnelle Reaktion von Alianza del Valle und überzeugt, dass dies erst der Anfang einer langfristigen Zusammenarbeit ist.

Über Alianza del Valle

Alianza del Valle ist eine Spar- und Kreditgenossenschaft, die hochwertige Finanzprodukte und -dienstleistungen anbietet. Sie gehören zu den größten Genossenschaften Ecuadors. Alianza del Valle ist seit 49 Jahren auf dem Markt und hat bereits elf Filialen in Ecuador.

Wir arbeiten seit Oktober 2021 mit Alianza del Valle zusammen und investierten aktuell über den IIV Mikrofinanzfonds unverbriefte Darlehensforderungen in Höhe von 15 Mio. US-Dollar.

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Landwirtschaft & Digitalisierung

Ana Mamani Quispe ist 38 Jahre alt und seit 2007 Kundin von CRECER IFD – Institución Financiera de Desarrollo, einem vom IIV Mikrofinanzfonds refinanziertem Mikrokreditinstitut. Ana und ihr Mann Leonardo Choque leben mit ihrem 19-jährigen Sohn im Dorf Bravo, wo sie Getreide und Obst anbauen.

Angesichts der Pandemie und um ihren Absatzmarkt nicht zu verlieren, haben sie beschlossen, WhatsApp und das Internet zu nutzen, um den Verkauf ihrer Produkte zu sichern. Sie kommunizierte mit so vielen Menschen, indem sie WhatsApp, Videokonferenzen und Chats so oft wie möglich einsetzte.

Durch den Einsatz von Social Media waren Ana und ihre Familie in der Lage, während der Pandemiezeit weiterzuarbeiten und ihre saisonale Obstproduktion anzubieten. Zusätzlich konnte Ana dank des Kredits von CRECER IFD landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Maissaatgut kaufen.

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In diesem Video berichtet der 33-jährige Kaffeebauer César Marín von La Chacra D’Dago aus Peru, wie das Finanzinstitut Abaco ihn und sein Unternehmen 2021 begleitet hat. Es war das erste Mal, dass er mit einer Genossenschaftsbank wie Abaco zusammengearbeitet und einen Kredit erworben hat. Das Finanzinstitut unterstützte ihn nicht nur bei der Finanzierung, sondern zeigte ihm auch Möglichkeiten, das Unternehmen erfolgreich durch die Corona-Pandemie zu führen.

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Martha Castellon Cerda, auch genannt Lisseth, ist dreifache Mutter aus Nicaragua und kennt den Wert von harter Arbeit und Ausdauer. In der Vergangenheit waren Lisseth und ihr Mann gezwungen nach Costa Rica zu ziehen, um einen Arbeitsplatz zu finden. Während ihrer Zeit dort arbeitete sie in einer Bar, in einem Restaurant und für die costaricanische Regierung. Lisseth und ihr Mann träumten jedoch davon, ihre Kinder in Nicaragua großzuziehen.

Als sie genug Geld gespart hatten, zogen sie zurück nach Nicaragua. Seit 2002 betreiben sie nun ihre Bäckerei. Jeden Morgen beginnen sie und ihr Mann um sechs Uhr mit dem Backen und schließen das Geschäft nicht vor 21 Uhr. Das Brot, das produziert wird, verkaufen sie an Einzelpersonen und Händler. Auch bei harter Konkurrenz durch andere Bäckereien zeichnet sich Lisseths Geschäft durch qualitativ hochwertige Produkte und unermüdliche Arbeitsbereitschaft aus.

Diese bewundernswerte Arbeitsethik, gepaart mit der Unterstützung mehrerer Kredite des Finanzinstituts FINCA International, hat es Lisseth ermöglicht, ihr Unternehmen auszubauen und ihrer Familie eine bessere Zukunft zu bieten.

Lisseths Bäckerei hat nicht nur das Leben ihrer Familienmitglieder, sondern auch das anderer Menschen in ihrer Gemeinde und darüber hinaus verbessert. Durch ihren Erfolg konnte sie Arbeitsplätze für mehrere Menschen schaffen, darunter sind vier Vollzeitbeschäftigte sowie viele andere Saisonarbeiter aus den umliegenden Gemeinden. Aufgrund des Erfolgs plant Lisseth innerhalb eines Jahres einen zweiten Standort zu eröffnen.

Ihr Erfolg motiviert sie, sich jeden Tag für die Zukunft ihrer Kinder einzusetzen. Sie hofft, dass ihre Kinder dadurch eine hoffnungsvolle Zukunft mit finanzieller Sicherheit haben werden.

Der Traum meiner Kinder ist es, dass sie an der Universität studieren. Ich glaube, dass ich ihnen den Weg dafür bereitet habe.

Martha Lisseth Castellon Cerda

FINCA International ist eine gemeinnützige Organisation im Bereich der Mikrofinanzierung, die 1984 von John Hatch gegründet wurde. Der Name FINCA ist ein Akronym für Foundation for International Community Assistance.

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