CORONA-BAROMETER

In diesem Corona-Barometer geben wir Ihnen einen Überblick über die Situation in den Ländern, die in der Länderdiversifikation des IIV Mikrofinanzfonds die ersten zehn Positionen ausmachen (letztes Update des Barometers: 17. Januar 2022).

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 11,35 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 14.032 Fälle; 34.214 Todesfälle; 443.880 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 17.643.060 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkungen:

  • November 2021: Landesgrenzen sind geschlossen, Einreise nur auf dem Luftweg möglich (ausgenommen ist die Rückkehr von Anwohnern)
  • Es gilt grundsätzlich eine strenge Maskenpflicht, selbst im Freien und im eigenen Auto
  • Dezember 2021 bis Januar 2022: Beschränkungen anlässlich der Feierlichkeiten an Weihnachten und Neujahr, Kapazitätsbegrenzungen auf Märkten, Messen, Bars, Restaurants, etc., Verbot der Durchführung von öffentlichen und privaten Veranstaltungen (wie z.B. Konzerte oder Volksfeste) und Verbot des Verkaufs und Konsums von Spirituosen im öffentlichen Raum
  • Dezember 2021: Um die 78 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft [1]

[1] Quelle der Impfquoten: Corona in Zahlen

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • Vorübergehende Änderungen des Währungs-, Finanz-, Wertpapiergesetzes und der Versicherungsvorschriften zur Unterstützung des Privatsektors, einschließlich außerordentlicher Zahlungsaufschübe für Kreditverpflichtungen, auch von öffentlichen Banken
  • Senkung des Beitragssatzes der Banken zum Liquiditätsfonds um drei Prozentpunkte der Einlagen (auf 5 Prozent), wodurch etwa 950 Millionen Dollar an liquiden Mitteln frei wurden

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Außergewöhnliche Geldtransfers an arme Familien (250 Millionen USD)
  • Verteilung von Lebensmittelkörben, vorübergehende Lockerung der Anspruchsvoraussetzungen für die Arbeitslosenversicherung (372 Millionen USD)
  • Zusätzliche Ausgaben für die Gesundheit (550 Millionen USD)
  • Stundung der Lohnabgaben, Studiengebühren, Krankenversicherung, Versorgungsleistungen und Wohngeld, vorübergehende Preiskontrollen für Grundnahrungsmittel

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 9,63 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 37.380.253 Fälle; 486.482 Todesfälle; 35.237.461 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 1.380.004.390 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkungen:

  • Juni 2021: Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen kündigen Neu-Delhi und Mumbai zusammen mit weiteren Regionen erste Lockerungen an: Öffnungen der Märkte und Einkaufszentren, dabei sollen Geschäfte mit geraden und ungeraden Hausnummern abwechselnd öffnen; der öffentliche Verkehr, Büros, Restaurants und Theater sind mit der Hälfte der Sitzkapazität wieder nutzbar
  • Dezember 2021: Die Corona Neuinfektionen sind seit Monaten niedrig, die 7-Tage-Inzidenz sinkt Ende Dezember auf 3,3 [2]
  • Dezember 2021: Um die 40 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

[2] Die 7-Tage-Inzidenz bildet die Coronafälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner ab.

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • Reale BIP-Wachstumsrate negativ in Q2 2020 (-9,8 Prozent) und Q3 2020 (-5,6 Prozent), aber Erwartung für Q4 2020 (0,5 Prozent) positiv
  • Mehrere geldpolitische Maßnahmen: spezielle Refinanzierungsvehikel für ländliche Banken, Wohnungsbaufinanzierungsgesellschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen, vorübergehende Reduzierung der Liquiditätsdeckungsquote und Beschränkung der Dividendenausschüttungen der Banken
  • Verlängerung des Garantiesystem für Notfallkreditlinien durch die Regierung bis zum 30. September 2021
  • 4. Mai 2021: Die Abwicklung für COVID-bedingte Kredite für Privatkund:innen und KMU (Kleine und mittelständige Unternehmen) wurde wieder eingeführt und ausgeweitet auf KKMU (Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen) – Kreditnehmer:innen können bis Ende September 2021 eine Restrukturierung von Krediten anfordern

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Direkte Ausgaben zur Unterstützung der Bevölkerung (ca. 1,9 Prozent des BIP): Sachleistungen, Geldtransfers, Investitionen in Gesundheitsinfrastruktur, Lohnförderungen, erleichternde Maßnahmen zur Einhaltung der Steuervorschriften
  • Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung (4,9 Prozent des BIP): Kreditunterstützung für Unternehmen und arme Haushalte, Stromversorgungsunternehmen, verschiedene Maßnahmen im Finanzsektor für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie Finanzinstitute ohne Banklizenz (Non-banking financial institutions) sowie zusätzliche Unterstützung für Landwirte durch Vorzugskredite
  • Erweiterung des Haushalts um die Ausgaben für Gesundheit und Wohlbefinden, einschließlich einer Rückstellung für das COVID-19 Impfprogramm des Landes von 350 Milliarden Rupien (knapp 4 Milliarden Euro)
  • Mai 2021: Die Regierung verlängert die Gewährung von zinslosen Darlehen an die indischen Bundesstaaten für Investitionsausgaben auf das Geschäftsjahr 2021/22 und beschleunigt die Freigabe eines Katastrophenschutzfonds
  • Importzölle und andere Abgaben auf Impfstoffe, Sauerstoff und sauerstoffgenerierende Geräte wurden erlassen

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 7,39 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 206.122 Fälle; 1.518 Todesfälle; 199.193 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 34.232.050 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkungen:

  • Dezember 2021: Derzeit sind die meisten einschränkenden Maßnahmen aufgehoben, fast alle öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, Hotels, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet
  • Dezember 2021: Um die 55 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft
  • Dezember 2021: Die 7-Tage Inzidenz sinkt Ende Dezember auf 3,4

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • Verlängerung der Laufzeiten der Kreditrückzahlungen für die betroffenen Sektoren
  • Überwachung der finanziellen Situation von Banken durch die Zentralbank, jedoch keine Änderung der Anforderungen an das regulatorische Kapital oder die Liquidität
  • Senkung des Leitzinses am 15. April 2020 von 16 auf 15 Prozent und am 8. September von 15 auf 14 Prozent

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Krisenbewältigungsfonds in Höhe von 1 Milliarde USD (etwa 2 Prozent des BIP) zur Unterstützung der Wirtschaft
  • Weitere Maßnahmen zur Krisenbewältigung: Aufstockung der Finanzierung des Gesundheitswesens, Sozialleistungen für Familien, Zinszuschüsse für Unternehmen, Senkung der Sozialabgaben

Einführung von Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft:

  • Aufschub von Steuerprüfungen, Erstreckung von Zahlungsfristen für verschiedene Steuern, Reduktion von Steuern, Reduktion von öffentlichen Gebühren, Zinsfreie Kredite für besonders betroffene Wirtschaftssektoren (z.B. Tourismus), Exportförderungsmaßnahmen

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 5,22 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 105.087 Fälle, 4.638 Todesfälle, 96.957 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 1.410.929.360 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung:

  • Januar 2020: Ausbruch des Coronavirus in Wuhan
  • Seitdem verfolgt die Regierung eine sehr strenge Pandemie Politik bspw. wurden ganze Provinzen abgeriegelt sowie Tests oder individuelle Gesundheits-QR-Codes eingesetzt, um den Weg des Virus zu verfolgen und Ausbrüche einzudämmen
  • Dezember 2021: Die Regierung hat einen Lockdown in der zentralchinesischen Stadt Xi‘an angeordnet, nachdem 52 neue Fälle des Coronavirus binnen 24 Stunden gezählt wurden, der Verkehr aus der Stadt ist eingeschränkt, Einwohner sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben
  • Dezember 2021: Um die 75 Prozent der Bevölkerung gelten als vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • i.) die Förderung der Kreditvergabe an kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) sowie die Erhöhung der Kreditvolumen von Großbanken an Kleinst- und Kleinunternehmen (KKU) von 30 auf 40 Prozent ii.) der Aufschub von Kreditauszahlungen, wobei die Frist bis Ende 2021 verlängert wurde, eine Lockerung der Kreditgrößenbeschränkungen für Online-Kredite sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Kreditzugangs für förderfähige KMUs und Haushalte iii.) mehr Toleranz für hohe "Notleidende Kredite" (NPL) und geringere Anforderungen an die Deckung von NPL-Rückstellungen iv.) zusätzliche Finanzierungshilfen für Unternehmen durch erhöhte Anleiheemissionen durch Unternehmen, einschließlich einer Lockerung der Vorschriften für Versicherer für Anleiheinvestitionen v.) verstärkte steuerliche Unterstützung für Kreditgarantien

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

 Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • i.) höhere Ausgaben für die Epidemiebekämpfung, ii.) die Herstellung medizinischer Geräte iii.) die beschleunigte Auszahlung der Arbeitslosenversicherung und die Ausweitung auf Wanderarbeiter iv.) Steuererleichterungen und die Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie v.) zusätzliche öffentliche Investitionen
  • Die Unterstützung außerhalb des Haushalts umfasst zusätzliche Garantien für klein und mittelständige Unternehmen in Höhe von 400 Mrd. RMB (ca. 63 Mrd. USD)

 


Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 4,81 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 120.825 Fälle; 3.015 Todesfälle; 117.118 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 16.718.971 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung:

  • November 2021: Es dürfen vollständig geimpfte Touristen und Geschäftsreisende aus dem Ausland wieder einreisen
  • Alle Landgrenzen zu Thailand, Vietnam und Laos sind jedoch bis auf weiteres geschlossen
  • Der Flugverkehr zwischen Kambodscha und Europa findet in reduziertem Umfang statt, zum Beispiel über Singapur, Taiwan und Seoul
  • Zum Betreten von Geschäften, Hotels, Einkaufszentren und öffentlichen Einrichtungen wird ein Impfausweis benötigt
  • Dezember 2021: Die Impfrate in Kambodscha ist eine der höchsten weltweit, über 80 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

Die Nationalbank von Kambodscha hat Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität im Bankensystem umgesetzt, unter anderem:

  • Senkung des Zinssatzes für ihre liquiditätszuführenden besicherten Geschäfte, wodurch die Finanzierungskosten der Banken in Landeswährung gesenkt werden
  • Senkung des Zinssatzes für handelbare Einlagenzertifikate
  • Richtlinien für Finanzinstitutionen zur Restrukturierung von Krediten für Kreditnehmer:innen in vorrangigen Sektoren (Tourismus, Bekleidung, Bauwesen, Transport und Logistik), die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden (aber immer noch leistungsfähig sind). Verlängerung bis Ende Juni 2021

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Mehrere Steuererleichterungen im Wert von rund 200 Mio. USD, Vergabe von 600 Mio. USD als zinsgünstige Sonderkredite an spezialisierte Banken (200 Mio. USD im Kreditgarantiefonds und 300 Mio. USD in der Zusatzfinanzierungsfazilität), zusätzlich zu den Paketen für KMU in der verarbeitenden Industrie (50 Mio. USD) und KMU im Agrarsektor (50 Mio. USD)
  • März 2021: i.) Zuschüsse für die Bekleidungs- und Tourismusbranche, ii.) Steuerbefreiung für die Tourismus- und Flugzeugbranche und iii.) Bargeld-Hilfsprogramm für arme und bedürftige Familien

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 4,46 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 123.577 Fälle; 3.834 Todesfälle; 116.742 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 6.486.201 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung:

  • März 2020: strenge Lockdown-Regelungen: Schließung aller nicht-notwendigen kommerzieller Tätigkeiten
  • August 2020: Wiederaufnahme von wirtschaftlichen Aktivitäten
  • Dezember 2021: Derzeit gibt es landesweit keine COVID-19-bedingten Beschränkungen in den Bereichen Tourismus und öffentlicher Verkehr, Einschränkungen gelten für kulturelle und sportliche Veranstaltungen
  • Dezember 2021: Um die 64 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören (Stand: 6. Mai 2021):

  • Verhängung eines vorübergehenden Moratoriums für Kreditrisikoratings
  • Vorübergehende Lockerung der Kreditbedingungen durch eine Fristverlängerung für die Rückzahlung von Krediten
  • Einrichtung eines Treuhandfonds in Höhe von 650 Mio. USD, der von der Entwicklungsbank BANDESAL betrieben wird, um Arbeitnehmer:innen und KMUs zu unterstützen

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

Zu den wichtigsten Ausgaben- und Steuermaßnahmen gehören (Stand: 6. Mai 2021):

  • Einmalige Subvention in Höhe von 300 USD für ungefähr 75 Prozent aller Haushalte
  • Dreimonatige Stundung der Versorgungsleistungen
  • Dreimonatige Verlängerung der Einkommensteuerzahlungen im Tourismussektor für Steuerzahler:innen mit einem steuerpflichtigen Einkommen von weniger als 25.000 USD, Steuerzahler:innen im Strom- und Telekommunikationssektor und alle Steuerzahler:innen mit einer Steuerpflicht unter 10.000 USD
  • Dreimonatige Befreiung der Tourismussteuer für Unternehmen, die in der Tourismusbranche tätig sind
  • Vorübergehende Abschaffung der Importzölle auf wichtige Medizin- und Lebensmittelimporte (Masken, Desinfektionsmittel, Mehl, Reis, Bohnen)
  • Dezember 2021: Die Unterstützung der Weltbank für El Salvador konzentriert sich nach wie vor auf i.) die Förderung der produktiven Inklusion und der Entwicklung des Humankapitals und ii.) die Steigerung der Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit
  • Das derzeitige Kreditportfolio der Weltbank in El Salvador beläuft sich auf insgesamt 770 Millionen USD [3] und umfasst vier Investitionsprojekte zur Unterstützung der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und des Einsatzes von Impfstoffen, zur Förderung einer widerstandsfähigen lokalen Wirtschaftsentwicklung

[3] Quelle: The World Bank


Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 3,92 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 2.562.534 Fälle; 203.376 Todesfälle; N/A Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 32.971.846 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung

Stand Juni 2021: Ausmaß der Einschränkungen abhängig von Einstufung der Gebiete (Alarmstufen von „Moderat“ über „Hoch“ bis „Extrem“)

  • In Gebieten mit "extremer Alarmstufe": Geschäfte müssen spätestens drei Stunden vor der Ausgangssperre schließen
  • Bei Risiko "hoch bis sehr hoch": Ausgangssperre von 21:00 bis 16:00 Uhr von Montag bis Sonntag, die Geschäfte müssen spätestens zwei Stunden vor der örtlichen Ausgangssperre schließen
  • In Gebieten mit "moderates Risiko": Aktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten mit begrenzter Kapazität sowie eine Reihe von Aktivitäten im Freien unter Einhaltung der Sanitätsprotokolle sind gestattet
  • November 2021: In Lima befinden sich mehrere Bezirke im Norden der Hauptstadt im extremen Risikobereich, während landesweit elf Provinzen in acht Regionen ein hohes Risiko aufweisen
  • November 2021: Peru hat weltweit die höchste COVID-Todesrate pro Kopf mit 200.000 COVID-Toten bei einer Bevölkerung von weniger als 33 Millionen
  • Dezember 2021: Um die 62 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • Bankenaufsicht: Erlaubnis für Finanzinstitutionen, die Bedingungen ihrer Kredite an die vom Covid-19-Ausbruch betroffenen Haushalte und Unternehmen zu ändern, ohne die Klassifizierung der Kredite zu ändern, diese Operationen müssen genau definierte Bedingungen erfüllen, einschließlich einer maximalen Änderungsfrist von sechs Monaten
  • Zentralbank: Angebot eines variablen Zinssatzes gegen einen festen Zinssatz mit Laufzeiten von 3 bis 7 Jahren; Repos mit einer Laufzeit von 1-3 Jahren; Einführung einer Fazilität zum Rückkauf von Handelsrechnungen von KMUs
  • Liquiditätshilfe über 60 Mrd. PEN (peruanischer Sol – Währung in Peru) - (knapp 13,5 Millionen Euro)

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Einrichtung eines Fonds von 800 Millionen PEN (oder 0,1 Prozent des BIP): Unterstützung von qualifizierten KMUs bei der Sicherung von Betriebskapital und/oder der Refinanzierung von Schulden; Ausweitung dieses Programms auf etwa 0,5 Prozent des BIP angekündigt
  • Oktober 2020: Programm zur Ausgabe von Garantien zur teilweisen Absicherung von Kreditumstrukturierungen für Haushalte und KMU (Kosten ca. 5,5 Milliarden PEN; 0,8 Prozent des BIP)
  • Im Rahmen der zweiten Welle: zusätzliche Geldtransfers an Haushalte in Gebieten, die den Beschränkungen unterliegen in Höhe von 600 PEN (rund 135 Euro; 0,4 Prozent des BIP), sowie Aufschub der Frist für Steuererklärungen zugunsten von Unternehmen und Einzelpersonen, zusätzliche Ausgaben für Gesundheitseinrichtungen in Höhe von 300 Millionen PEN (knapp 68 Millionen Euro)
  • Zusätzliche Maßnahmen in Höhe von etwa 0,2 Prozent des BIP wurden am 26. Mai 2021 angekündigt, darunter höhere Ausgaben für Gesundheit, Unterstützung für Haushalte und Kurzarbeit

 


Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 3,87 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 4.368.314 Fälle; 301.410 Todesfälle; 3.443.884 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 128.932.753 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung:

  • Neben allgemeinen Auswirkungen des Lockdowns stark betroffen durch Rückgang der Exporte und Einsturz des Ölpreises
  • Grün-gelb-orange-rot-Farbsystem für Bundesstaaten zur Darstellung des Umfangs der erlaubten Aktivitäten (z.B. Staaten mit den meisten aktiven Fällen sind rot und bedeuten strenge Quarantänepflichten für die Bewohner*innen)
  • Die Nordgrenze ist für den normalen Reiseverkehr noch nicht wieder geöffnet
  • August 2021: Mexiko wird vom Robert Koch Institut als Hochrisikogebiet eingestuft
  • 20.12.2021: 0 Staaten in der roten Kategorie, 0 Staaten in der orangenen Kategorie, 5 in der gelben Kategorie und 26 in der grünen Kategorie [4]
  • Dezember 2021: Um die 52 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

[4] Die genauen Regelungen und Handlungsempfehlungen hinsichtlich wirtschaftlicher Aktivitäten für die einzelnen Ampelfarben können Sie hier nachlesen.

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • Senkung der Mindesteinlagen und des Leitzinses um 2,75 Prozent
  • Einführung Maßnahmen zur Liquiditätssteigerung: Zentralbank erweitert ihre Liquiditätsfazilitäten und macht sie erschwinglicher durch die Akzeptanz weiterer Schuldensicherheiten sowie die Erweiterungen der für eine Fazilität in Frage kommenden Unternehmen. Genauer: Eröffnung Fazilität zum Rückkauf von Staatsanleihen sowie Kostenreduktion von Repos
  • Temporäre Swap-Facility für Schuldverschreibungen
  • Vergabe vorübergehender Ausnahmeregelungen durch Nationale Banken- und Wertpapierkommission (CNBV), die es Kreditgeber:innen erlauben, Kredite um bis zu 4 oder 6 Monate zu verschieben
  • Für Banken: erlaubte Verwendung von bis zu 50 Prozent des Kapitalpuffers

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Mehrere Maßnahmen in den Bereichen Gesundheitswesen und Haushaltspolitik zur finanziellen Unterstützung:
    • Höhere Ausgaben im Gesundheitssektor für medizinische Geräte und Materialien sowie das Streichen bürokratischer Hindernisse bei dessen Beschaffung
    • Kreditvergabe an KMUs und Arbeitnehmer:innen sowohl im formellen als auch im informellen Sektor
    • Bereitstellung von Liquiditätshilfen und Bürgschaften der Entwicklungsbanken (250 Milliarden Pesos).
    • Zinsgünstige Privatkredite
  • Fiskalische Maßnahmen in Höhe von 0,2 Prozent des BIP für die Gesundheitsausgaben und 0,5 Prozent des BIP für die Unterstützung von Haushalten und Unternehmen

Lesen Sie auch den Kommentar zu Mexiko. 


Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 3,69 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 409.215 Fälle; 2.086 Todesfälle; 313.256 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 3.278.292 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung:

  • Dezember 2021: Sämtliche internationalen Flug- und Zugverbindungen sind derzeit ausgesetzt, Einreise nur möglich über den internationalen Flughafen Chinggis Khaan
  • In Zusammenhang mit der Entdeckung der Omikron-Variante erstellt die Regierung eine Rote Liste mit afrikanischen Ländern, für die zusätzliche Einreisebeschränkungen gelten
  • Ausgenommen von den Einschränkungen sind mongolische und ausländische Staatsangehörige mit ständigem Wohnsitz in der Mongolei
  • Dezember 2021: Um die 65 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

  • April 2020: Verabschiedung des Anti-Pandemie-Gesetzes, das den Kauf von Anleihen staatlicher Unternehmen forciert hat, um reduzierte Gewinne zu kompensieren
  • November 2020: Senkung des Leitzinses um 2 Prozent auf 6 Prozent; Erhöhung der Mindestreserve der Banken um 2,5 Prozent auf 6 Prozent und Verlängerung der entgegenkommenden Maßnahmen für Schuldner:innen bis Ende Juni 2021
  • Januar 2021: Verlängerung des Anti-Pandemie-Gesetzes bis Ende Juni 2021
  • Februar 2021: Ankündigung eines dreijährigen Konjunkturpakets (2021-23) finanziert von der Mongolbank; Konjunkturimpuse für 2021 schätzungsweise 5 Prozent des BIPs

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:

  • Dezember 2020: vorübergehende Befreiung von Steuerstrafen und Gebühren bei Zahlungsverzug; finanzielle Unterstützung von 3 Mrd. MNT (Abkürzung für lokale Währung, mongolischer Tugrik) für ausgewählte Provinzen
  • 8. April 2021: Unterstützungsmaßnahme der Regierung in Höhe von 300.000 MNT pro Bürger:in, um einen Einkommensverlust im Zusammenhang mit einem erneuten Lockdown zu kompensieren
  • 5. Mai 2021: Regierung kündigt einen Bonus von 50.000 MNT für vollständig geimpfte Personen an
  • Mai 2021: geplante Senkung Ende Juli der Sozialversicherungsbeiträge um 2 Prozentpunkte, der entstehende Finanzierungsbedarf (geschätzt auf 94 Mrd. MNT für 2021) wird im Rahmen des Anti-Pandemie-Gesetzes angegangen

Anteil im Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds: 2,95 Prozent (Stand: 14.01.2022)

Stand der Corona-Situation: 999.343 Fälle, 14.481 Todesfälle, 931.507 Genesene (Stand: 17.01.2022)

Bevölkerungszahl: 3.714.000 (Stand: 2020)

Quarantäne-Regelungen und Kontaktbeschränkung

  •  März 2021: Start der Impfkampagne mit Priorität auf medizinischem Personal und Personen älter als 45 Jahre
  • Juni 2021: Öffnung der Grenzen zu den Nachbarländern
  • Juli 2021: Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre (seit Ende November 2020 in Kraft)
  • Seit Juli 2021 gilt Georgien als Hochrisikogebiet
  • Dezember 2021: Green Pass tritt in Kraft: Für den Besuch von Hotels, Fitnessstudios, Restaurants, Theater, Oper, Konzerten, Museen, Bars, Cafes und Casinos ist eine Genesenen-, Test- oder Impfnachweise erforderlich
  • Dezember 2021: Um die 28 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

Makro- und geldpolitische Maßnahmen:

Der Finanzsektor ist aufgrund vieler Maßnahmen während des zweiten Lockdowns (28. November 2020 bis 30. Januar 2021) voll funktionsfähig geblieben:

  • Nach einer Senkung des Leitzinses um 100 Basispunkte zwischen April und August 2020 hat die Nationalbank Georgiens (NBG) den Zinssatz 2021 um insgesamt 250 Basispunkte auf 9,5 Prozent angehoben
  • Eine Förderung von Moratorien für Kreditrückzahlungen und Einführung eines Moratoriums für Bußgelder, bei einem Verstoß gegen die vereinbarten
    Rückzahlungsbedingungen bedingt durch die Coronakrise
  • Eine Lockerung der Kapitalanforderungen im März 2020 um mehr als drei Prozentpunkte für Common Equity Tier 1 (CET 1) [5]

Fiskal- und Wirtschaftspolitik:
Die Regierung führte zahlreiche fiskalische Unterstützungsmaßnahmen ein, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzumildern:

  • Die finanzielle Unterstützung für Einzelpersonen und Unternehmen belief sich im Jahr 2020 auf 1,86 Mrd. Georgische Lari (GEL), ca. 511 Mio. Euro
  • Das fiskalische Unterstützungspaket für 2021 soll 1,247 Mrd. GEL, ca. 340 Mio. Euro beinhalten

[5] Als CET 1, auch hartes Kernkapital genannt, werden Eigenkapitalreserven von Banken zur uneingeschränkten und unmittelbaren Deckung von Risiken oder Verlusten bezeichnet. Das Verhältnis von hartem Kernkapital zu Risiken in der Bankbilanz wird mit der harten Kernkapitalquote in Prozent (CET1-Quote) ausgewiesen. Banken müssen eine harte Kernkapitalquote von mindestens 4,5 Prozent erfüllen. Es ist demnach eine 2014 eigeführte Vorsichtsmaßnahme, um die Wirtschaft vor einer Finanzkrise zu schützen.


 

Quellen:

IMF, Policy Responses to COVID-19: https://www.imf.org/en/Topics/imf-and-covid19/Policy-Responses-to-COVID-19

Wikipedia, COVID-19 pandemic by country and territory: https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_by_country_and_territory

The World Bank, Population Data: https://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.TOTL

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