Mikrofinanzierung

Die Idee:

  • Kleinstkredite von ca. USD 100 – USD 2.000
  • Rückzahlungsquoten liegen bei 95-98%
  • Die Mehrheit der Kreditnehmer sind Frauen
  • Geringfügige Korrelation mit der Entwicklung der Weltwirtschaft
  • Finanzierungslücke von geschätzten USD 265 Milliarden

Mikrofinanz verleiht nicht nur Geld — sondern auch Würde

Mikrofinanz bedeutet Zugang zu Geld für arme Menschen ohne Sicherheiten. Der Begriff der Mikrofinanzierung umfasst mehrere Finanzprodukte, wie z.B. Mikrokredite, Mikroversicherungen sowie ganz einfach Sparkonten. Mikrofinanzierung ist eine Chance, sich aus eigener Kraft aus der Armut zu befreien. Dabei lebt Mikrofinanz den Gedanken, dass die Armen ebenso leistungsfähig und kreativ sind wie wir. Es ermöglicht den Umgang auf gleicher Augenhöhe und mit vollem Respekt und schafft somit statt Abhängigkeit reale Unabhängigkeit. Der Groβteil der Kreditnehmer sind Frauen, da sie oftmals verlässlichere Kunden sind. Zudem kann mit Hilfe der Mikrofinanzierung die Stellung der Frau in der Gesellschaft gestärkt werden. Der Anlagegedanke ist nicht mit “Entwicklungshilfe” gleichzusetzen. Es handelt bei diesen Investments um eine alternative Vermögensklasse und damit eine ideale Beimischung für Ihr Portfolio.

Mikrofinanzierung als alternative Anlageform — sozial und nachhaltig: lohnenswert für beide Seiten

Die Struktur von Mikrokrediten ist häufig identisch: Die Laufzeit beträgt zwischen sechs und 36 Monaten. Die Kredite sind immer an eine Geschäftsidee gekoppelt. Zumeist werden Gruppenkredite vergeben, um Ausfälle zu reduzieren. Falls ein erster Kredit nicht beglichen wird, gibt es keine weiteren mehr.

Mittels Sparkonten kann für spätere Investitionen gespart werden. Mit Mikroversicherungen sichern sich die Menschen gegen eventuell eintretende Umstände ab. Mikroinvestitionen sind sehr regional gebunden. Der Vorteil hierbei: von der Entwicklung der Weltwirtschaft relativ unabhängig Investitionen ”eine gute Möglichkeit das Portfolio zu diversifizieren.

Mikrofinanzinstitutionen — die Brücke zwischen Investor und Unternehmer

Die Mikrofinanzinstitute (MFI) variieren in Gröβe und Betätigungsfeld. Sie starten oft als NGOs (Non Governmental Organisations), die nur die Kreditvergabe als Geschäftszweck haben und sich bis hin zu einer regulären Bank entwickeln können. MFIs vor Ort bieten Finanzdienstleistungen Menschen an, die von den traditionellen Banken nicht bedient werden. Weil sie arm sind und — auβer ihrer Arbeitskraft — keine Sicherheiten bieten können, fallen sie aus dem normalen Bankensystem heraus.

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