Nachhaltige Agrar- und Forstwirtschaft

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Nachhaltige Landwirtschaft

Auf der Erde leben derzeit rund 7,2 Milliarden Menschen, und schaut man sich aktuelle Forschungsergebnisse an, steht uns ein rasantes Wachstum bevor. So wird die Weltbevölkerung nach Analysen der Vereinten Nationen (UN) mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf 9,6 bis 12,3 Milliarden im Jahr 2100 wachsen. Es genügt jedoch auch ein Blick in die jüngere Zukunft, um sich der globalen Herausforderungen zur Sicherstellung der weltweiten Ernährungssicherheit bewusst zu werden. Sollte sich beispielsweise – wie von Experten vorausgesagt – in den nächsten drei bis vier Jahrzehnten die Getreidenachfrage verdoppeln, stehen wir vor einer gewaltigen Aufgabe, wenn gleichzeitig dabei verhindert werden soll, irreversible Umweltschäden für die nachfolgenden Generationen anzurichten. Der Förderung nachhaltiger Landwirtschaftssysteme kommt in diesem Kontext eine maßgebliche Bedeutung zu.

Insbesondere für Entwicklungs- und Schwellenländer ist die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus sozialer Sicht ein wichtiges Instrument. Studien belegen eindrücklich, dass Wirtschaftswachstum im landwirtschaftlichen Bereich die Armut zweimal so effektiv bekämpfen kann wie in anderen Wirtschaftsfeldern. Zudem ergeben sich aus einer anhaltend hohen Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln und Produkten aus fairem Handel interessante Investitionsmöglichkeiten.

Derzeit bieten sich institutionellen Investoren attraktive Anlagechancen durch Darlehen und Kapitalbeteiligungen an auf Landwirtschaft spezialisierten Mikrofinanzinstituten und landwirtschaftlichen Kooperativen in Entwicklungsländern.

 

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