Mikrofinanz

… FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT

RENDITE MIT SOZIALEM ENGAGEMENT VERBINDEN

Mikrofinanz dient heute als Überbegriff für Finanzdienstleistungen wie Kredite, Sparkonten und Versicherungen für eine Zielgruppe, die – aufgrund fehlender finanzieller Sicherheiten, keinem regelmäßigen Einkommen und Wohnorten abseits der Zentren – von kommerziellen Banken nicht bedient wird. Große Aufmerksamkeit hat die Mikrofinanz im Jahr 2006 erfahren, als Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank, für sein Konzept der Mikrokredite mit dem Friedensnobelpreis bedacht wurde. Die Grundidee:

  • Hilfe zur Selbsthilfe

  • Zugang zu Finanzdienstleistungen für alle

  • Förderung der Unabhängigkeit, insbesondere von Frauen

  • Aufbau nationaler Finanzsysteme

Private Anleger können sich erst seit einigen Jahren über Mikrofinanzfonds an diesem Konzept beteiligen. Invest in Visions gehört zu den Wegbereitern von Mikrofinanzanlagen in Deutschland. Als Pionier haben wir 2011 mit dem IIV Mikrofinanzfonds den ersten Fonds dieser Anlageklasse auf den deutschen Markt gebracht, der auch für Privatanleger investierbar ist. 

 

So funktioniert der IIV Mikrofinanzfonds

Der IIV Mikrofinanzfonds vergibt das von den Anlegern investierte Kapital als unverbriefte Darlehensforderungen an ausgewählte Mikrofinanzinstitute (MFIs) in Entwicklungsländern. Dabei werden die Partner-Institute nach strengen finanziellen und sozialen Kriterien ausgewählt, überwiegend aus der Gruppe etablierter Non-Banking Financial Institutions (NBFIs), Non-Governmental Organisations (NGOs) und Genossenschaftsbanken. Die durchschnittliche Darlehenshöhe beträgt rund 3,1 Mio. EUR mit einer Laufzeit von durchschnittlich 19 Monaten (Stand: Oktober 2017).

Die Institute verleihen das aufgenommene Kapital wiederum an Kleinstunternehmer/innen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Typische Kreditnehmer sind beispielsweise Gemüsehändler/innen, Schneider/innen, Viehzüchter/innen und Handwerker/innen, die Saatgut, Werkzeuge, Materialien oder andere Rohstoffe kaufen oder finanzielle Engpässe, beispielsweise durch Dürreperioden, überbrücken müssen. Nach durchschnittlich 9–12 Monaten werden die Mikrokredite getilgt. Die Mikrofinanzinstitute zahlen die Darlehen schließlich inklusive Zinszahlungen an den IIV Mikrofinanzfonds zurück und die Anleger erhalten über den Fonds eine moderate stetige Rendite.

Mehr als nur Kapitalversorgung

Die von uns ausgewählten Mikrofinanzinstitute stellen den Kreditnehmern oft nicht nur Kapital und Finanzdienstleistungen zur Verfügung, sondern unterstützen sie beispielsweise im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen. Die hohen Rückzahlungsquoten von durchschnittlich 98 Prozent zeigen eindrücklich, dass es den allermeisten Endkreditnehmern gelingt, ihr unternehmerisches Potenzial zu entfalten. Richtig angewendet kann Mikrofinanz Armut reduzieren und Menschen helfen, ihren Lebensstandard aus eigener Kraft zu verbessern.

Seien Sie Teil des Mikrofinanzkonzepts und helfen Sie, positive Veränderungen in der Welt zu schaffen. Noch nie war es so einfach, Rendite mit sozialem Engagement zu verbinden.

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Marco und Marlene Ayala, Ecuador
Marco und Marlene Ayala, Ecuador
Marco und Marlene Ayala aus Quito stellen Kartoffel- und Bananenchips her. Sie betreiben ihr Geschäft bereits seit 20 Jahren und haben inzwischen vier Angestellte. (...)
Marco und Marlene Ayala, Ecuador
Marco und Marlene Ayala, Ecuador

Marco und Marlene Ayala aus Quito stellen Kartoffel- und Bananenchips her. Sie betreiben ihr Geschäft bereits seit 20 Jahren und haben inzwischen vier Angestellte. Marlene hat diese Tätigkeit von ihren Großeltern übernommen und ausgebaut. Die Chips werden unter der Marke „Snacks Gabby“ vertrieben und sind mittlerweile sehr begehrt, da sie eine Zertifizierung erhalten haben. Mit einem Kredit in Höhe von 7.000 US-Dollar des Mikrofinanzinstituts BANCO SOLIDARIO konnte das Ehepaar einen Pick-up kaufen. Dadurch sind sie in der Lage, die benötigten Rohstoffe sowie die gefertigten Waren zu transportieren und die Expansion voranzutreiben. Durch ihre Tätigkeit gelang es ihnen bereits, ein Haus zu bauen und ihren vier Kindern eine gute Schul- und Ausbildung zu ermöglichen. 

Angélica, El Salvador
Angélica, El Salvador
Angélica stellt hochwertige Schmuckstücke her, die sie an Einheimische und Touristen in der Nähe von San Salvador verkauft. (...)
Angélica, El Salvador
Angélica, El Salvador

In der Nähe der Hauptstadt San Salvador lebt Angélica mit ihren drei Kindern und ihrer Mutter Doris. Um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen, stellt die alleinerziehende Mutter Schmuckstücke her, die sie sowohl an Einheimische als auch an Touristen verkauft. Sie konnte mit Hilfe eines Anfangskredits des Mikrofinanzinstituts ENLACE in Höhe von 200 USD die notwendigen Materialien einkaufen. Durch den Verkauf ihrer Arbeiten war es Angélica bereits nach 6 Monaten möglich, diesen Kredit zurückzuzahlen. Über Nachfolgekredite kauft sie bei Bedarf zusätzliches Material und ist so nicht nur in der Lage, das Einkommen für die gesamte Familie zu sichern, sondern auch ihr Geschäftsfeld auszubauen und ihren Lebensstandard nachhaltig zu verbessern. 

Ada Rosa, Nicaragua
Ada Rosa, Nicaragua
Ada Rosa kommt aus der Provinz Matagalpa im Norden Nicaraguas und arbeitet seit 21 Jahren in der Landwirtschaft. (...)
Ada Rosa, Nicaragua
Ada Rosa, Nicaragua

Ada Rosa kommt aus der Provinz Matagalpa im Norden Nicaraguas und arbeitet seit 21 Jahren in der Landwirtschaft. In den Anfängen ihrer Tätigkeit ging sie ihrer Mutter zur Hand, übernahm im Laufe der Jahre aber immer mehr Aufgaben und begann schließlich mit ihrem eigenen Kaffeeanbau. Das Mikrofinanzinstitut FIANCIERA FUNDESER unterstützte sie bei ihrem Start mit einem Kredit über 370 USD. Mit dem Geld erwarb sie eigenes Land und Düngemittel. Seit über acht Jahren ist Ada Rosa mittlerweile Kundin des Mikrofinanzinstituts und nutzt regelmäßig Nachfolgekredite, um ihr florierendes Unternehmen kontinuierlich auszubauen und die Produktion zu erweitern. Die Kleinunternehmerin beschäftigt während der Erntezeit 10 Kaffeepflücker in Vollzeit und hilft so den Menschen in ihrer Gemeinde ihren Lebensstandard zu verbessern. Inzwischen hat Ada Rosa über 100 Tonnen Kaffee geerntet und konnte alle aufgenommenen Kredite frühzeitig zurückzahlen.

Frau Badamtsetseg, Mongolei
Frau Badamtsetseg, Mongolei
Frau Badamtsetseg betreibt mit ihrem Mann und zwei Kindern einen Gemüsevertrieb. (...)
Frau Badamtsetseg, Mongolei
Frau Badamtsetseg, Mongolei

Frau Badamtsetseg betreibt mit ihrem Mann und zwei Kindern einen Gemüsevertrieb. Sie nahm ihren ersten Kredit im März 2013 von der XacBank auf und nutzte ihn für die Erweiterung des Betriebsgeländes und den Ausbau ihres Geschäfts. Dadurch konnte sie drei Arbeitsplätze schaffen. Die XacBank half Frau Badamtsetseg durch Managementtraining für Kleinstunternehmer, ihre Kenntnisse in der Betriebsführung zu stärken. Sie sagt: „Die XacBank ist eine große Unterstützung für meine Firma und Familie. Durch den Kredit konnte meine Geschäft wachsen und ich kann die lokale Gemeinde mit frischer und gesunder Nahrung beliefern.“ In Zukunft will sie ihr Unternehmen weiter vergrößern, um umweltfreundlicher und nachhaltiger zu arbeiten.

Familie Nert, Kambodscha
Familie Nert, Kambodscha
Touch Nert betreibt mit ihrem Ehemann einen erfolgreichen kleinen Lebensmittelladen in der Nähe der vietnamesischen Grenze. (...)
Familie Nert, Kambodscha
Familie Nert, Kambodscha

In der von Landwirtschaft geprägten Provinz Prey Veng an der vietnamesischen Grenze lebt die 24-jährige Touch Nert mit ihrer Familie. Gemeinsam mit ihrem Ehemann nahm Touch 2011 ihr erstes Darlehen über 125 US-Dollar beim Mikrofinanzinstitut KREDIT auf. Das Darlehen wurde in den Reisanbau und Ferkel investiert. Durch den Erlös aus der Reisernte und der Viehzucht konnten die Kleinbauern einen weiteren Kredit aufnehmen und zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Aus einem Shop zum Aufladen von Telefon-Akkus – eine in Entwicklungsländern übliche Verdienstmöglichkeit wegen des schwierigen Zugangs zu Elektrizität – entwickelte sich bald ein erfolgreicher kleiner Lebensmittelladen. Dadurch ist Familie Nert heute in der Lage, ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften und ihren Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, die ihnen später einen guten Beruf sichern wird.

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*Anteilsklasse R für Privatanleger ab 100 Euro Mindestanlage, Anteilsklasse I für institutionelle Investoren ab 30.000 Euro Mindestanlage.